ENRICO GARFF. Italienischer Porträtmaler, seit 1998 wohnhaft in Finnland. Gemeinsam mit seiner Frau gründete Garff in den achtziger Jahren die « Zuleika, coloristi della nuova intuizione », in der sich auch der junge Romeo Mesisca und der Verfasser Francesco Rizzo betätigten, sowie auch Angelica Ramini, später Schauspielerin. Den unmittelbaren Erfolgen zum Trotz, die die Zuleika-Ausstellungen (mit Ausnahme der Veranstaltung in Caprera) beim Publikum in Lazio erzielten, hat sich die Gruppe bereits 1990 aufgelöst. Zu Garffs interessantesten Porträts gehören Bilder von Schriftstellern und von berühmten Sängern. Auch die Darstellungen der Mutter und Bilder der Ehefrau Isabella, zu Pferde, können als Juwelen des Künstlers bezeichnet werden. Im Frühjahr 2003 wurde das Porträt des finnischen Präsidenten Ahtisaari und das sieben Meter lange Panoramabild « Auringon Pojat » in Helsinki Palvelukeskus eingeweiht. « Auringon Pojat » (« die Söhne der Sonne ») ist eine Hymne an das Meer, an die Mythologie, Schönheit und Freude. Bis weit ins Frühjahr 2004 hinein ist Garff völlig ausgelastet und kann vorerst bis Ende Mai keine Porträtbestellungen mehr annehmen. Garffs intensievem Arbeitsstil ist es zu verdanken, dass oft mehrere Werke parallel entstehen, nahezu zeitgleich vollendet sind und signiert werden. Deshalb genügen seinem Blick und seiner Hand ganz wenige Sitzungen um ein Porträt zu beginnen.
(Pharos Élite, Berus)
Bibliographie:
Dialogo Zuleika , Enrico Garff, artiklar,
D. Gripenberg, kritik, aforismer
Tipografia Visconti, Berus, 2000
Terni 1989
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